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Die Rallye Paris-Prag

11. – 17. Juni 2017

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Eine aufgregende neue Oldtimer-Rallye auf den Spuren der frühen Motorsport-Pioniere

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Wiederum inspiriert von den frühen Stadt-zu-Stadt-Rennen am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts präsentiert Rally Round eine aufregend neue Gleichmäßigkeitsrallye für Oldtimer mit Baujahr vor 1969 – die Paris-Prague Rally 2017.

Die Route mit insgesamt 2.440 km (1.516 Meilen) führt durch sechs six Länder in sechs Tagen und die Veranstaltung verspricht – in guter Rally Round-Tradition –  wiederum höchstes Rallye-Vergnügen unter Gleichgesinnten für Rallye-Experten und -Anfänger zugleich. Wie zuvor in den Paris-Madrid und Paris-Wien Rallies werden die Vorkriegsmodelle über den begehrten Charles Jarrott-Pokal kämpfen. Die spektakuläre und unvergessliche Strecke startet im Schloß Chantilly in Paris durch die Dolomiten und das Tyrol, mit historischen Rennstrecken und Bergrennen, saftigen Weiden und grünen Wälder, malerischen böhmischen Schlößern und Übernachtungen in Nancy, St. Gallen, Cortina D’Ampezzo, Linz und Brno und kulminiert in der wunderschönen Prager Altstadt. Für das Design dieser großartigen Route, die den Teilnehmern in einem Road Book mit Tulpen-Diagramm und Distanzangaben in Kilometern und Meilen präsentiert werden wird – darf auch dieses Jahr dem  erfahrenen Clerk of the Course Fred Bent ein Loblied gesunden werden. Ganz nach Rally Round-Tradition enthält die Route keine Nacht-Abschnitte, kein Offroad-Terrain oder komplizierte Navigation – nur zahlreiche unvergessliche Momente, berühmte Adressen wie die ehemaligen Grand Prix-Rennstrecken von Reims und Masaryk (Brno), das Freiburg-Schauinsland Bergrennen, den Stelviopass und die Grossglockner Hochalpenstraße.

Die ersten Anmeldeformulare trafen bereits 24 Stunden nach Bekanntmachung der neuen Route bei uns ein. Unter den Teilnehmern sind Chris Evans, der wiederum mit seinem 1925 Rolls-Royce Silver Ghost antreten wird, mit dem er bereits die Paris-Wien Rally gefahren hat (Beifahrer noch ausstehend) sowie Ben und Vicky Freer, die nicht nur ihre erste Rally bestreiten, sondern auch ihren 25-jährigen Hochzeitstag sowie den 60. Geburtstag ihres Triumph TR3 (130bhp) feiern. Unser alter Rally-Freund Richard Cunningham geht auch nächsten Sommer in seinem 1933 Lagonda M45 an den Start, der ihn bereits im Rahmen der 2014 Road to Mandalay Rally in Burma/Myanmar zuverlässig ans Ziel brachte – obwohl er den Beifahrer noch zu melden hat. Aus Übersee kommen Peter Zimmerman (USA; Beifahrer noch zu melden) mit seinem 1959 Austin-Healey Frogeye Sprite – „perfekt für den Stelviopass“ – und Mitch und Wendy Gross (Fahrzeug noch zu melden) sowie Ivor Lammerink und Len Treeter (CAN) in ihrem 1959 Mercedes-Benz 220 S. Aus Hongkong dürfen wir wiederum Martin und Joyce Tacon in ihrem 1933 Aston Martin Le Mans begrüßen, während das Team Dr Michael Feichtinger und Kurt Schimitzek (from Liechtenstein/Österreich) ebenfalls wieder ihren 1963 Porsche Carrera 2 Roadster an den Start bringen. Weitere britische Teilnehmer sind Richard Dresner und Colin Mackenzie in einem 1970 MGB V8, Gavin und Diana Henderson (Fahrzeug noch zu melden), Michael Kershaw und Liz Lomstock-Smith in einem 1960 Aston Martin DB4, Michael Eatough in seinem 1966 Mercedes-Benz 230S Fintail, Steven Collins mit einem Bentley 3.0, Baujahr 1922, Martin und Olivia Hunt (Fahrzeug noch zu melden) sowie Mark Robinson, der sein Fahrzeug und seinen Beifahrer noch zu melden hat. Angesichts der Teilnahmeformulare, die in unserem Briefkasten und auf unseren Schreibtischen liegen, und dem großen Interesse der Rallye-Gemeinschaft werden die 60 Plätze im Nu ausverkauft sein!

Wie immer wird das erfahrene Rally Round Team ihre Teilnahme so einfach, angenehm und erfolgreich wie möglich machen. Konkurrenten benötigen ledilich eine Stopuhr und einen Tageskilometerzähler, aber Wettbewerbslizenzen, Helme oder feuerfeste Anzüge sind nicht notwendig – wir ermutigen Teilnehmer vielmehr, das Ambiente der Veranstaltung und das Flair ihrer klassischen Fahrzeuge mit nostalgischer Kleidung zu unterstreichen. Wir bieten allen Teilnehmern Unterstützung und Ratschläge zur Veranstaltung allgemein, die Fahrzeugvorbereitung, Zeitmessung und Navigation in einem besonderen Briefing für Rallye-Newcomer am Tag vor dem Start. Wie üblich umfasst das Rally Round Team Ersthelfer, Mediziner und Fachmechaniker und wir bieten unseren beliebten Gepäckservice an, damit auch kleinere Kofferräume keine Problem darstellen. In der Vorbereitungsphase werden wir alle Teilnehmer mit zuverlässigen und erprobten Unternehmen in der Versicherungs- und Transportbranche in Verbindung setzen, damit Sie ausgeruht am Start ankommen und die Veranstaltung in vollen Zügen genießen können.

Ihre Teilnahmegebühr umfasst sieben Übernachtungen in hochwertigen Hotels mit sicheren Parkgelegenheiten sowie Frühstück, Mittags- und Abendessen; lediglich Kosten wie Treibstoff und Getränke für Mittags- und Abendessen müssen von Teilnehmern selbst übernommen werden! Weitere Informationen finden Sie in unserer Broschüre, die über den Link auf dieser Seite heruntergeladen werden kann. Gerne senden wir Ihnen eine kostenlose Broschüre, wenn Sie uns über Ihre Anschrift informieren. Für weitere Fragen zu dieser Rallye oder um Ihren Platz zu reservieren, kontaktieren Sie bitte Rally Round HQ über die Schaltfläche auf dieser Seite oder rufen Sie uns an – wir sprechen Ihre Sprache und stehen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung!

Der historische Hintergrund der Rallye Paris-Prag

Im Gegensatz zu unseren früheren europäischen Rallies stützt sich die Route von Paris nach Prag nicht auf ein historisches Rennen, da solche Wettbewerbe nach dem fatalen Rennen von Paris nach Madrid von 1903 eingestellt wurden. Falls das Schicksal anders gespielt hätte, hätte sich Prag als unwiderstehliche Destination angepriesen. Die böhmische Hauptstadt war viele Jahrhunderte lang eine der größten Städte weltweit und das Land, das wir heute als tschechische Republik kennen, hatte eine starke Tradition im Bereich Maschinenbau und Automobilindustrie. In Koprivnice, Mähren, entstand Tatra (ursprünglich Nesselsdorfer), der drittälteste Motorenhersteller weltweit nach Daimler und Peugeot. Im Jahr 1897 wurde dort das erste Fahrzeug in Zentraleuropa hergestellt und in den 30er Jahren „inspirierte“ das wegweisende Design des Tatra Ingenieurs Hans Ledwinka den Volkswagen Beetle, den Porsche 356 und den emblematischen 911 von Ferdinand Porsche. In jüngerer Zeit verzeichnete Tatra beachtenswerte Erfolge in der Paris-Dakar Rally als LKW-Hersteller.

In derselben Epoche mauserte sich das in 1895 in Mlada Boleslav, 65km nordöstlich von Prag gegründete Unternehmen Laurin & Klement zum größten Motorenhersteller in Österreich-Ungarn und verzeichnete große sportliche Erfolge in ganz Europa; der gefürchtete Wagen auf dieser Seite ist der FCR von 1909, ein Fahrzeug mit 100 PS, einem Hubraum von 5672 ccm mit 85 mm Bohrungsdurchmesser und 250 mm Hub, das den Arm eines italienischen Mechanikers beim Startversuch brach, und der  Otto Hieronimus zu vielen Siegen und in 1911 Dr Alexander Comanos Pasha zu einem Kategoriesieg im Bergrennen in Gaillon, Frankreich, verhalf. Nach einer Übernahme in 1925 ist Laurin & Klement heute unter dem Namen Skoda bekannt – eine Marke, die sich seither einen guten und beneidenswerten Namen in der internationalen Rallye-Szene gemacht hat.

Selbstverständlich ist Prag nicht das einzige Juwel in der Krone der Tschechischen Republik – das Land glänzt zudem auch mit wunderschönen Strecken durch romantische Landschaften mit Märchenschlößern, wunderbaren Städten und Dörfern, nicht zu vergessen die herzhafte Küche und weltberühmte Brauereien! Und die Strecke auf unserer Reise in das Kernland der europäischen Kultur und Zivilisation im Rahmen der 2017 Paris-Prag Rally führt zudem durch die schönsten Regionen von Frankreich, Deutschland, Schweiz, Italien und Österreich.

Unbefangen durch historische Tradition bietet die Route maximales Vergnügen und Zeit zum Erkunden und Genießen. Dieses fantastische Fahrerlebnis bietet atemberaubende europäische Landschaften, gemütliche Mittagessen und Kaffeepausen, wunderbare Hotels und angenehme Gesellschaft und Freundschaften mit Gleichgesinnten. Wir freuen uns, Sie am Start begrüßen zu dürfen und erwarten gerne Ihre Kontaktnahme!

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Dr Alexander Pasha mit dem furchterregenden Laurin & Klement FCR am Gaillon Bergrennen in 1911